65 Jahre Europa – das Vermächtnis der Gründungsväter

Bürokraten, Butterberge oder Gesetze über krumme Gurken. Das ist das Bild, das viele mit der Europäischen Union verbinden. Doch wie ist Europa wirklich? Warum wurde es vor 65 Jahren von seinen Gründungsvätern Schuman-Monnet und Adenauer geschaffen? Wie hat es sich entwickelt? Wie funktioniert es heute? Und was gilt es in Zeiten von Vertrauenskrise und Brexit zu tun?

Europa Anfang der 1950er Jahre: In einem wahren Politkrimi gelingt dem französischen Außenminister Schuman, dem Wirtschaftsexperten Jean Monnet und dem deutschen Bundeskanzler Adenauer der ultimative Durchbruch im Europäischen Einigungsprozess. Seit Ende des Ersten Weltkriegs haben hochrangige Politiker und Aktivisten immer wieder versucht, den alten Kontinent zu einigen und seine nationalen Egoismen zu überwinden. Aber erst jetzt, durch die Schaffung einer Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl wird der Grundstein unserer heutigen Europäischen Union gelegt. Trotz mancher Krisen und Rückschläge schreitet die europäische Integration voran, erlebt neue Mitgliedschaften, eine kontinuierliche Vertiefung der Zusammenarbeit und vor allem eine Stärkung des Europäischen Parlaments. Wo steht die EU heute? Wo sind ihre Stärken und Schwächen? Wie könnte ihre Zukunft aussehen? Die Antwort der Gründungsväter wäre eindeutig.