Deutschland in Europa - Die Deutsche Einheit

40 Jahre lang nach Ende des Zweiten Weltkriegs leben die Deutschen in einem geteilten Land. Als am 09. November 1989 die Berliner Mauer fällt ist eine Deutsche Wiedervereinigung vorerst noch in weiter Sicht. Die Vorbehalte der Siegermächte und die Ängste der europäischen Nachbarn sind groß! Wie durch ein Wunder wird Sie dennoch gelingen.

In der Nacht zum 13. August 1961 riegelt die Deutsche Demokratische Republik ihre Grenze zu West-Berlin ab. Die Errichtung der rund 150 km langen Berliner Mauer wird zum Sinnbild des Kalten Kriegs und der damaligen Teilung Deutschlands in West und in Ost. Insgesamt vier Jahrzehnte leben die Deutschen in zwei strickt getrennten, ideologisch verfeindeten Staaten. Der Alltag in der DDR und der BRD ist sehr unterschiedlich, der Austausch zwischen seinen Bürgen auf ein Minimum reduziert. Schon droht die Gefahr einer völligen Entfremdung, als die Bürger der DDR in einer friedlichen Revolution die Berliner Mauer am 09. November 1989 zu Fall bringen. 

Deutsche Einheit und Europa – zwei Seiten der gleichen Medaille

Die Einheit der deutschen Nation scheint dennoch in weiter Ferne. Nicht nur die Sowjetunion sondern auch Frankreich und Großbritannien lehnen eine deutsche Wiedervereinigung anfangs strikt ab. In einer taktischen Meisterleistung gelingt es Bundeskanzler Helmut Kohl schließlich das Blatt zu wenden. Neben dem Zusammenbruch der UdSSR spielt dabei die Einbindung Deutschlands in Europa die entscheidende Rolle.